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Zigarettenstummel in Pre-Produktion

FILM


Zigarettenstummel beschreibt einen an Borderline erkrankten jungen Mann in den 70er Jahren, der in seiner Wohnung mit seiner Halbschwester ein Wechselspiel zwischen überschwänglicher Nähe und krankhafter Distanz darstellt.


Kurt wurde von seinen Eltern frühzeitig emotional vernachlässigt, seine Mutter nahm sich das Leben, da war er gerade mal sechs, sein Vater vergewaltigte ihn nachts und setzte ihn später auf die Straße. Es entwickelte sich eine sogenannte Boderline Störung – eine Spaltung der Persönlichkeit, wie ein Puzzle, welches nicht mehr zusammenzufügen geht.

In den 70er Jahren West-Berlins wohnt er, der einundzwanzigjährige Kurt. Seine Halbschwester Paula besucht ihn seit einem Jahr regelmäßig, davor hatten sie keinen Kontakt. So auch an jenem Tag, an dem sich im Leben beider durch ausgesprochene Wahrheiten über die Vergangenheit einiges ändern sollte. Um an einen Borderliner emotional ranzukommen, benötigt es eine Ebene, die schwer in Worte zu fassen ist. Zwischen den Beiden entsteht ein vierzig minütiges Kammerspiel, ausschließlich in Pauls Schlafzimmer, welches wie Ping-Pong aus Nähe und Distanz, Liebe und Hass, Zigarettenrauch und Alkohol wechselt.


Der Fast-One-Taker Zigarettenstummel beschreibt eine Geschichte, wie sie im internationalen Film selten beschrieben wurde. Das Thema Borderline – von diesen Menschen grenzen wir uns lieber ab, also von ca. 2% der deutschen Bevölkerung – eine Menge. Das Thema Geschwisterliebe und Träume – mit solch einer Persönlichkeitsstörung nicht vereinbar. Ein Spiel mit dem Tod und der Hoffnung auf Leben.



Regie: Maximilian Hirsch

Kamera: Martin Herrmann


mit Justin Otto und Katharina Petrova



Erscheinungstermin wird bekannt gegeben

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